Der MTV Braunschweig hat auf dem möglichen Weg in die 2. Handball-Bundesliga eine wichtige organisatorische Hürde genommen. Im Lizenzierungsverfahren für die Saison 2026/27 erhielt der Verein grünes Licht von der unabhängigen Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V.
Damit steht fest: Sollte sich der MTV sportlich qualifizieren, wären die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Spielbetrieb der 2. HBL erfüllt.
Im Rahmen des Verfahrens wurden unter anderem wirtschaftliche, rechtliche und infrastrukturelle Kriterien geprüft. Besonders erfreulich aus Braunschweiger Sicht: Die Lizenz wurde ohne Bedingung erteilt. Das bedeutet, dass der MTV keine zwingenden Vorgaben vor Saisonbeginn erfüllen muss, damit die Lizenz wirksam werden kann. Lediglich einzelne Auflagen wären während der laufenden Spielzeit einzuhalten.
Für den MTV ist diese Entscheidung ein starkes Signal. Sie zeigt, dass der Verein nicht nur sportlich Ambitionen hat, sondern auch abseits des Spielfeldes professionell, verlässlich und zukunftsorientiert arbeitet. In den vergangenen Jahren wurde Schritt für Schritt an Strukturen gearbeitet, die den Weg nach oben überhaupt erst möglich machen. Nun ist klar: Auch organisatorisch ist der MTV bereit für den nächsten Schritt.
Neben dem MTV Braunschweig erhielten auch der ASV Hamm-Westfalen, EHV Aue, die HG Saarlouis, TV Emsdetten und TV Gelnhausen grünes Licht für eine mögliche Teilnahme an der 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2026/27.
Der Blick richtet sich nun aber voll auf das Sportliche. Bereits am Mittwoch, 03. Juni, empfängt der MTV in der Aufstiegsrunde den ASV Hamm-Westfalen in der Alten Waage. Hamm kann mit einem Sieg die Rückkehr in die 2. HBL perfekt machen. Der MTV wird vor heimischer Kulisse alles in die Waagschale werfen, um genau das zu verhindern und die eigene Chance weiter am Leben zu halten.
Die Lizenzentscheidung gibt Rückenwind. Jetzt zählt die Halle. Jetzt zählt die Mannschaft. Jetzt zählt Braunschweig.
Gemeinsam. Laut. Für den MTV.